Recycling der Starbucks Becher und Müllvermeidung

Starbucks ist entschlossen, das Abfallaufkommen in unseren Coffee Houses in beträchtlichem Umfang zu reduzieren – insbesondere durch verstärkte Recyclingbemühungen.

Zum Recycling erhalten wir von unseren Gästen mehr Kommentare als zu jedem anderen Umweltthema. Dies gilt insbesondere für unsere Starbucks Becher. Wir sind uns bewusst, wie wichtig dieses Engagement für unsere Gäste, für uns und unseren Planeten ist.

Unser Ziel: Mehr Müllvermeidung

Wir planen, in allen unseren Coffee Houses, in denen wir die Abfallbeseitigung kontrollieren können, Recyclingoptionen bereitzustellen und 25 % unserer Getränke in wiederverwendbaren Behältern anzubieten.

Was haben wir bereits getan?

Trotz vieler Schwierigkeiten haben wir uns mit dem Thema Recycling und Müllvermeidung bereits an vielen Fronten auseinandergesetzt.

Recycling in Coffee Houses

 

In vielen unserer Coffee Houses recyceln wir mindestens eine Art von Abfall, wenn dafür Recyclingverfahren für Gewerbe verfügbar sind – oft geschieht dies jedoch hinter der Theke, wo unsere Gäste es nicht bemerken. Der Umfang der Recyclingmaßnahmen richtet sich danach, ob in der Umgebung unserer Coffee Houses Recyclingdienste für Gewerbe verfügbar sind. An vielen Orten, an denen umfangreiche Recyclingprogramme für die Öffentlichkeit angeboten werden, stehen leider für Gewerbe nur geringe oder gar keine Recyclingdienste zur Verfügung. Und bei Coffee Houses, die in angemieteten Räumlichkeiten betrieben werden, entscheiden die Vermieter über die Art und Weise der Abfallentsorgung und des Recyclings.

Selbst unter diesen Umständen müssen wir uns darauf konzentrieren, geeignete Maßnahmen zu treffen und mit anderen zusammenzuarbeiten, um das Recycling für uns und unsere Gäste einfacher zu gestalten.

 

Wiederverwendbare Becher

Der Erfolg unserer Bemühungen, die Umweltbelastung durch unsere Starbucks Becher zu reduzieren, hängt von zwei Faktoren ab, die eng miteinander verbunden sind: Zum einen müssen wir recycelfähige Becher anbieten, und zum anderen müssen wir dafür sorgen, dass unsere Gäste deutlich mehr wiederverwendbare Tassen verwenden. Viele unserer Gäste sind wie wir darum bemüht, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Um diese Bemühungen zu unterstützen, bieten wir in Deutschland einen Preisnachlass von 30 Cent auf Getränke an, wenn Gäste ihre eigenen Becher oder Trinkbehälter verwenden. Gäste, die im Coffee House Platz nehmen, können ihre Getränke in einer Keramiktasse zu sich nehmen. Jeder nicht benötigte Einweg-Becher trägt zur Müllvermeidung bei und dazu, dass weniger Bäume gefällt werden müssen. (Weitere Informationen zur Zerstörung der Wälder finden Sie bei der Organisation Conservation International.)

Umweltfreundliche Becher

Im Lauf der Jahre hat Starbucks mehrere Initiativen gestartet, um die Umweltbelastung durch Einweg-Becher zu verringern.

  • 1997 entwickelten wir unsere recycelten Becher-Banderolen, die vermeiden, dass sich unsere Gäste die Hände verbrennen, ohne dass doppelte Becher notwendig sind.
  • 2006 führten wir branchenweit den ersten Becher für heiße Getränke ein, der zu 10 % aus wiederverwerteten Fasern besteht.
  • 2008 stellten wir einen neuen Plastik-Becher vor, der die Umwelt weniger belastet als unsere ursprünglichen Plastik-Becher.
  • 2009 luden wir zu einem Cup Summit in Seattle ein, einem Gipfeltreffen aller an der Bereitstellung von Papier- und Plastik-Bechern beteiligten Zulieferer, um Kriterien für eine umfassende Lösung für recycelfähige Becher zu vereinbaren.

Wir nehmen unser Engagement ernst und sind ständig auf der Suche nach neuen Wegen, das Ausmaß der Umweltbelastung durch unsere Einweg-Becher und andere Verpackungsmaterialien zu reduzieren.

Kompostierung

Wir haben 1995 das Kompostierungsprogramm „Grounds for Your Garden“ gestartet. Im Rahmen dieses Programms erhalten Gäste auf Wunsch einen Beutel (2,27 kg) mit Kaffeesatz, der als Dünger im Garten verwendet werden kann. Wo Kompostierungsoptionen für Gewerbe verfügbar sind, werden in unseren Coffee Houses auch andere Lebensmittelreste und Kaffeesatz der Kompostierung zugeführt.

Lobby-Bemühungen in der kommunalen Verwaltung

Im Jahr 2010 nahmen wir in den USA an der landesweiten Bürgermeisterkonferenz teil, um uns für die Förderung und Verbesserung des für Gewerbe verfügbaren Recyclingangebots im ganzen Land einzusetzen. Wir betrachten es als eine spannende Gelegenheit, mit einflussreichen Bürgermeistern an Recyclinglösungen auf kommunaler Ebene zusammenzuarbeiten.